Blogbeiträge

Dies und das aus dem gelebten Alltag. Manchmal stehen spontan Themen im Raum, die mich bewegen. Und manchmal schreibe ich darüber...
Fundstücke aus dem Leben...

Fokus und Achtsamkeit

Beim Velofahren auf unbefestigten Strassen und Wegen werde ich immer wieder mit der Frage konfrontiert: worauf lenke ich meinen Fokus…? Mir ist aufgefallen, dass ich die Steine und Löcher sehe und ich ihnen ausweichen möchte. Prompt treffe ich dann aber einen Stein oder fahre durch oder in ein Loch. Irgendwann nach gefühlten x Steinen und Löchern ist mir bewusst geworden, dass dies sinnbildlich für das Leben steht. Worauf konzentriere ich mich im Leben? Auf die Stolpersteine und Hindernisse oder auf den möglichen Weg, der vor mir liegt?

Die Erkenntnis daraus ist, dass ich meinen Fokus auf den machbaren Weg lege. Egal, ob beim Velofahren oder im sonstigen Leben. Es fordert viel Achtsamkeit, immer wieder zu merken, wenn der Fokus auf dem Unerwünschten statt dem Erwünschten liegt. Aber es ist machbar. Und beim Velofahren auf unbefestigten Strassen und Wegen kann ich das wunderbar üben 😊
17.1.25

Impulstage – ich liebe sie...

Impulstage – ich liebe sie. Es sind die Tage, die ich mir gönne, wenn nichts Dringendes oder Wichtiges ansteht. Nicht, dass es keine To-do-Liste gäbe. Aber nichts, dass dort drauf steht, muss unbedingt heute gemacht sein. Auch nicht das Nice-to-have bzw. es wäre schön, wenn es gemacht wäre. Naja, manchmal kommt halt dann doch grad etwas von aussen, das grad gemacht werden will. So wie jetzt der Regen, der mich dazu auffordert, ein paar Sachen ins Trockene zu bringen.

Auch das gehört zum Impulstag. Aber nachher geht es wieder weiter mit inneren Impulsen.

Funktioniert es immer? Nein, überhaupt nicht. Manchmal ist der Kopf so übervoll und in der Unruhe, dass diese leise Stimme nicht wahrnehmbar ist. Da höre ich nur: du solltest noch…. du könntest noch… es wäre doch gut wenn…. soll ich jetzt das oder das oder das oder … machen….

Wie funktioniert das?

Damit es funktionieren KANN, setze ich mich still hin. Ohne Handy, ohne Lesestoff, ohne mir bewusst etwas von aussen zuzuführen. Vielleicht braucht der Körper auch zuerst nochmals etwas Schlaf, vielleicht wollen die Gedanken BEOBACHTET werden. Zuschauen, wie sie vorüberziehen. Und irgendwann ist dann da so ein feiner zarter Impuls, der mich zu irgendetwas sendet. Vielleicht in die Küche, wo ich irgendetwas herstelle, dass ich schon lange mal wollte. Vielleicht für eine Zeitlang aktiv Musik hören. Vielleicht singen, vielleicht tanzen, vielleicht etwas putzen, vielleicht irgendeine spezifische Gartenarbeit, vielleicht jemandem schreiben, vielleicht etwas aufräumen, vielleicht mich ins Gras setzen und einfach sein, vielleicht …..

Man spürt es, es geht ganz leicht, spielerisch, mit Freude.

Und wenn es dann abgeschlossen ist, ist da oftmals schon die nächste Idee. Fühlt sie sich genau so leicht und spielerisch an? Wenn ja, sehr schön. Wenn nein – zurück in die nichtstuende Ruheposition. Bis zum nächsten Impuls. Oder bis zum Entscheid, wieder in den gewohnten To-do-Modus zu gehen 😊
23.6.2025

Verletzlichkeit

Ich wurde in diesen Tagen intensiv an das Thema Verletzlichkeit herangeführt. An meine Verletzlichkeit…. Und damit verbunden Fragen wie: wann zeige ich meine Verletzlichkeit? Zeige ich sie überhaupt? Bin ich bereit, sie zu zeigen? Wie wirkt das auf die Menschen oder den Menschen, der mir meine Verletzlichkeit bewusst gemacht hat? Was sind die Folgen/Konsequenzen, wenn ich sie zeige? Müsste ich mich nicht selber um mein inneres Kind kümmern können, ohne dass ich die andern damit «belästige»? Fragen über Fragen….

Und wenn ich doch so oft sage, dass Geschehnisse, die wir erleben, ein Spiegel sind und wir zuerst bei uns selber hinschauen sollen und wenn möglich das innere Kind heilen, das in diesem Moment weint, passt das dann zusammen, die Verletzlichkeit überhaupt zu zeigen?

Schlüssige Antworten dazu habe ich nicht… und trotzdem gewisse Entscheidungen gefällt…

Ich werde vermehrt meine Verletzlichkeit zeigen. Zeigen, wenn mir Worte oder Handlungen weh tun. Und ich werde weiterhin alles tun, dass es meinem inneren Kind gut geht, es dabei unterstützen, dass eventuell noch bestehende alte Wunden heilen können und ich für es da bin. Ja… sowohl als auch….

Folgen und Konsequenzen in meinem mir lieben Umfeld? Ich weiss es nicht, aber es ist der momentan für mich richtige Weg.
5.9.2021

Woran glaube ich?

Ich glaube daran, dass wir uns im grossen Wandel befinden. Im grössten Wandel, der uns in eine lichtvolle Zeit führt. Ich glaube an die Herzensverbindungen zwischen uns Menschen. Und an die Verbundenheit mit allem Was Ist. Ich glaube daran, dass alles auf Liebe basiert, obwohl es manchmal überhaupt nicht so aussieht. Dass die Liebe uns ermöglicht hat, auch die dunkelsten Erfahrungen zu machen. Ich glaube daran, dass wir alle viel grössere Kräfte haben, als wir im allgemeinen wissen oder uns beigebracht wurde. Ich glaube an unsere gemeinsame lichtvolle Zukunft. Eine Zukunft, in der Kinder wieder Kinder sein dürfen. In der sie ihr Potential leben und stärken dürfen. Eine Zukunft, in der der Individualität mehr Raum zukommt als dem Angepasstsein. In der wir erkennen, dass wir von den Kindern lernen. Von ihrer Reinheit. Dass auch wir wieder unsere Reinheit leben. Ich glaube daran, dass es auch uns Sternenkindern möglich ist, ganz auf der Erde anzukommen und zu sein und uns glücklich zu fühlen. Ich glaube an die Freude, die wir fühlen, wenn wir erkennen, dass wir uns mehr und mehr in der neuen Welt bewegen. Ich glaube an die Verbundenheit und das friedvolle Zusammenleben mit der Natur, mit Mutter Erde. Ich glaube an liebevolle, aufbauende, stärkende Beziehungen. Ich glaube an das Miteinander. Ich glaube, dass ich meine Kraft leben kann. Ich glaube und vertraue auf meine innere Führung. Ich glaube an die Menschen. Ich glaube an die Liebe.
23.8.2021

Licht und Dunkel - Dunkel und Licht

Manchmal führen die kleinsten alltäglichen Handlungen oder Gedanken in luftige Höhen oder in tiefste Tiefen. Heute so geschehen mit dem Gedanken, dass ich etwas für mich kochen sollte, damit ich wieder zu Energie komme. Nein, es ist nicht so, dass ich nicht gerne für mich etwas koche. Aber mir wurde plötzlich bewusst, dass es mich nicht nährt, wenn der Hauptzweck meines Lebens nur ist, für mich zu sorgen.

Und so ging es tiefer... was ist der Sinn meines Lebens? Wozu bin ich überhaupt da? Wie und wo kann ich mich einbringen zum Wohle des Ganzen? Gleichzeitig die Gefühle: ich habe keinen Auftrag, werde nicht gebraucht, was soll ich da überhaupt etc....

Es ist auch nicht so, dass ich nicht um mein inneres Licht weiss. Und ich weiss auch um die Kraft dieses Lichtes. Nur.... plötzlich ist es ein fernes Wissen...ohne jeglichen inneren Zugang dazu.....

Ich habe die alltägliche Handlung für mich zu sorgen, dann ausgeführt. Sie hat mir etwas Boden gegeben. Soviel Boden, dass ich plötzlich entschieden habe, darüber zu schreiben. Um Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Frage nach dem Sinn meines Lebens konnte ich mir noch nicht beantworten. Wer weiss, ob ich diese Antwort je finde... Vielleicht dann erst viel später im Rückblick...
22.8.2021